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Bundesfachgruppe Bestatter setzt sich ein

v.l.n.r.: Martin Paukner, Franz-Josef Grundmann, Hermann Hubing, Carsten Kuhlmann, Christian Berg, Joachim Schlüter, Alexander Kempf, Peter Kriese, Karl-Otto Gauger, Werner Engelke, Uwe Langwisch

Im April traf sich die Bundesfachgruppe von Bestatter Deutschland zur Wahrnehmung der Interessen der rund 1.500 angeschlossenen Mitgliedsbetriebe. Die Teilnehmer um den Vorsitzenden Franz-Josef Grundmann waren sich am Ende des Tages einig, dass man die Mitgestaltung bei Normen- und Gesetzesänderungen stärker begleiten wolle, um wichtige Impulse aus der Praxis einbringen zu können und zu verhindern, dass ungünstige Tatsachen für Bestatterbetriebe geschaffen werden.

Zurzeit werden gleich mehrere Bestattungsgesetze novelliert oder hinsichtlich einer möglichen Novellierung geprüft. Aus gegebenem Anlass einigten sich die Mitglieder auf gemeinsame Positionen zu Themen wie Leichenschau, Totenschein und Umgang mit Metallteilen.

So wolle man sich zukünftig bei der Leichenschau verstärkt für den Einsatz von qualifizierten Rechtsmedizinern einsetzen, um dadurch die Todesursache sicher feststellen zu können. Im Umgang mit Metallteilen bei der Kremation vertritt die Fachgemeinschaft die Auffassung, dass medizinische Implantate aus der Aschekapsel zu entnehmen sind, Edelmetalle verbleiben jedoch in der Totenasche.

Auch werde man sich enger an den Bedürfnissen der Bestatterbetriebe orientieren. So wird der Aufbau von weiteren Erfahrungsaustauschgruppen unterstützt, um die kollegiale Vernetzung zu stärken. In der Weiterbildung können Seminare mit der thematischen Ausrichtung auf Kundenberatung, Kalkulationen und Rhetorik & Psychologie helfen, die Bestatter weiter zu qualifizieren.

Die Bundesfachgruppe wird im nächsten Jahr in Gießen im Rahmen des Hessischen Bestattertages erneut zusammenkommen.