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Nachhaltig in fünfter Generation

Bildnachweise: Bestattungen Adams

„Wir greifen Vorstellungen und Wünsche der Kunden auf, arbeiten an der Umsetzung und legen großen Wert auf die Zufriedenheit, sei es bei den Schreinerprodukten oder als Bestattungsinstitut“, lautet das Motto des Handelns der Firma „Adams Schreinerei und Bestattungen“ aus Schillingen, einem 1.230 Einwohner großen Dorf im Südwesten von Rheinland-Pfalz im Kreis Trier-Saarburg.

Das bereits nun in der fünften Generation seit 1853 (!) geführte Familienunternehmen zeigt sich kompetent für zeitgemäße nachhaltige Ausstattung mit einer Produktpalette von individuellen Einzelstücken bis hin zum kompletten Innenausbau, aber auch als qualifiziertes Bestattungsunternehmen.

Gerade die Nachhaltigkeit ist für Firmeninhaber Andreas Adams schon lange ein wichtiges Thema. Seit der Übernahme des Betriebs und der damit verbundenen Erweiterung stand die Umwelt stets im Blickfeld. 1997 wurde das Unternehmen als 2. Handwerksbetrieb in Rheinland-Pfalz mit dem EU-Öko-Audit Zertifikat ausgezeichnet. Dies bescheinigt, dass die Schreinerei umweltfreundlich und sicherheitstechnisch über das Maß hinaus ausgestattet ist und dass nach europäischem Standard nachhaltig produziert wird. 2001 wurde der Adams Schreinerei der Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz überreicht. Zudem wurde erfolgreich an dem DBU-Projekt (Deutsche Bundesstiftung für Umwelt) zur CO2-Reduzierung mitgewirkt.

Andreas Adams, Jahrgang 1961, erläutert das Alleinstellungsmerkmal: „Die neue Werkstatthalle in Schillingen, mitten auf der grünen Wiese, die 2004 eingeweiht wurde, bedeutete für uns gleichzeitig, mit neuen Maßnahmen die Umwelt weiterhin im größten Maße zu schonen und wertzuschätzen. Der Neubau umfasste nicht nur die Arbeitsstätte an sich, sondern auch eine Späneabsaug- und Heizanlage, die uns unabhängig von Öl macht. Zudem sorgt eine eigene Pflanzenkläranlage für die umweltfreundliche Vorreinigung unseres Abwassers. Jeder Sonnenstrahl wird bei uns genutzt und in Energie umgewandelt. Dafür wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Werkstatt angebracht. In unserem Schreinerbetrieb werden auch in der Produktion selbst (z.B. Öle zur Oberflächenbehandlung von Holz) ausschließlich umweltfreundliche Materialien verwendet, die unsere Natur schützen“.

Nicht nur innerhalb der vergangenen 30 Firmenjahre stand und steht Ehefrau Jutta (Jahrgang 1963) hinter dem Firmenchef Andreas Adams und stärkt ihm täglich den Rücken.Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Unternehmensteil Bestattungen und damit der kompetente Umgang mit einem Trauerfall, was in einer würdevollen Begleitung des Verstorbenen und der Angehörigen zum Tragen kommt.

Großen Wert wird dabei auf das persönliche Gespräch mit den Hinterbliebenen gelegt. „Man spürt die Dankbarkeit während und auch nach der Trauerphase, wenn sich hierfür viel Zeit genommen wird. Ein Erinnerungsbuch als wertvolles Andenken an den Verstorbenen wird ebenfalls erstellt“, erklärt Jutta Adams. In dem Buch wird die Beisetzungsfeier im Bild festgehalten. So erhalten die Angehörigen eine wertvolle Erinnerung an den Verstorbenen. Zugleich steht damit ein kleines Buch im Sinne der Trauerbegleitung zur Verfügung. „Dies bedeutet natürlich alles einen großen Zeitaufwand, aber das „Persönliche“ liegt uns sehr am Herzen“, betont Jutta Adams. „Wir sind ein Traditionsunternehmen, in dem früher noch die Särge selbst hergestellt wurden“ erklärt Andreas Adams und berichtet von seinem Großvater, der bei Sterbefällen zunächst noch Maß nahm und danach den Sarg erstellte, der anschließend vom Maler im Dorf „maseriert“ (farblich) gestaltet wurde.

Bei 30 bis 40 Bestattungen im Jahr wird großen Wert auf die individuelle Note gelegt. Dies betrifft auch die mit viel Liebe zum Detail erfolgende Gestaltung der Friedhofshalle mit der entsprechenden auf den Verstorbenen abgestimmten Dekoration, die in der Verantwortung von Frau Adams liegt. Die Hälfte der Bestattungen findet noch als Erdbestattung statt. Auch in der ländlich geprägten Region in und um Schillingen zeigt sich aber die Tendenz zu mehr Urnenbestattungen oder Baumbestattungen im Ruheforst. Aber auch insoweit setzt Jutta Adams gestalterische Akzente.  „Erfreulicherweise hat sich die Nachfrage nach Vorsorgeverträgen kontinuierlich gesteigert“, berichtet Andreas Adams und verweist auf das rege in Anspruch genommene Angebot der saarländischen Bestatterinnung.