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Bestattertagung in Lünen

Individuell und Medial – Bestattungen heute

Vorschau auf die Bestattertagung in Lünen

Wie kann sich der Bestatter im Tischlerhandwerk auch zukünftig am Markt behaupten? Diese Frage prägt die Bestattertagung auch in diesem Jahr. Wenn er sich allein auf eine Preisstrategie einlässt, kann er kaum gegen die allgegenwärtigen Ketten und Online-Angebote bestehen – er muss wie auch im Tischlerhandwerk üblich, persönlich und individuell seine Leistung verkaufen.

Für eine solche Strategie gibt es nicht nur Möglichkeiten, sondern auch mehr Regeln. Es fängt damit an, wie der Bestatter sich präsentiert mit seiner Kompetenz. Durch die Neu-Einstufung des Bestattergewerks in die Handwerksrolle B1 gibt es zwar keinen Meisterzwang für dessen Tätigkeit, aber mehr Möglichkeiten, sich als Bestattermeister oder in kleinerer Form als „Geprüfter Bestatter“ zu präsentieren. Die Frage nach der Kompetenz wird in Ausschreibungen der öffentlichen Stellen unter Einbeziehung der europäischen Bestatternorm EN 15017 immer wichtiger. Darüber wird auf der Fachtagung zu diskutieren sein, ob in NRW entsprechende Weiterbildungsangebote reaktiviert werden sollten.

Die GEMA macht von sich reden, vor allem dadurch, dass inzwischen die verschiedenen Bestatterverbände ihren Mitgliedern eine kostenlose GEMA-Nutzung für ihre Trauerfeiern anbieten. Auch die Bundesfachgruppe Bestatter arbeitet an einer Lösung für eine vereinfachte und günstigere GEMA-Anmeldung. Angesichts der Tatsache, dass zunehmend Trauerfeiern nicht-kirchlich organisiert werden, wird dies zukünftig an Bedeutung gewinnen. Darüber wird auf der Fachtagung ausführlich informiert.

Als Dienstleister kann der Bestatter sich heute nicht mehr nur auf Erledigung der Formalitäten und Abmeldungen zurückziehen – die digitale Identität muss gleichberechtigt berücksichtigt werden. Darüber wurde auf vergangenen Fachtagungen schon mehrfach informiert. Diesmal wird Columba sein Konzept vorstellen, mit dem der Dienstleister die Bestatter beim Umgang mit der digitalen Identität unterstützen kann.

Das seit einigen Jahren gültige NRW-Bestattungsgesetz hat den Umgang mit der Asche des Verstorbenen sehr viel enger geregelt. Gleichwohl gibt es immer wieder von Seiten der Angehörigen Wünsche, Teile der Asche zum Gedenken für sich zu erhalten. Da die Regelungen in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sind, wird dies bei dem überregionalen Angebot der Krematorien immer schwieriger zu handhaben. Wir haben Fachleute aus einem Krematorium auf der Fachtagung eingebunden, damit die Bestatter die Probleme im praktischen Umgang mit der Asche des Verstorbenen diskutieren können.

Damit die Gestaltung von Trauerfeiern persönlich und individuell erfolgt, muss man als Bestatter ein „persönliches Produkt“ entwickeln. Zur Einbindung von Medien und Angehörigen in die Trauerfeier wird Herr Müller von der Bestatterakademie aus Hamburg einen Vortrag halten. Des Weiteren konnte Eric Wrede als Referent für Tagung gewonnen werden. Der bekannte Musikmanager ist seit einigen Jahren auch als Bestatter tätig – und geht dabei seinen ganz eigenen Weg. Darüber wird er berichten und sein Konzept mit den Teilnehmern diskutieren.

Viele Themen kommen da zusammen, damit sich die Teilnehmer am 13. Mai in Lünen austauschen können. Anmeldungen über www.tischler.nrw/seminare